Erfassung von Objekten

Erst die Adresse anlegen!

Soll ein neues Objekt angelegt werden, empfiehlt es sich zunächst zu prüfen, ob die Adresse, auf die in einem neuen Objekt verwiesen werden soll, bereits im Metadatenkatalog (MDK) angelegt ist. Ist dies nicht der Fall, sollte zunächst die neue Adresse und anschließend erst das neue Objekt erstellt werden. Grund hierfür ist, dass die Adressverweise im Objekt nicht frei eingegeben werden können, sondern aus den bereits bestehenden Adresseinträgen ausgewählt werden. Existiert die gewünschte Adresse noch nicht, so ist der betreffende Adress-Eintrag nicht auswählbar. Der Bearbeiter muss in diesem Fall das neu angelegte Objekt zunächst zwischenspeichern und erst einmal die Adresse im Adress-Strukurbaum anlegen. Diesen Umweg erspart man sich, wenn immer als erstes die Adressen angelegt werden und anschließend die Objekte.

Aufbau des Strukturbaumes

Die Metadatenkatalog-Objekte werden im Objekt-Strukturbaum des InGrid Editors verwaltet. Für eine effiziente Verwaltung der Objekte können, wie bei den Adressen, hierarchische Strukturen mit Ordnern aufgebaut werden.

Neues Objekt anlegen

Zum Anlegen eines neuen Objektes muss zunächst der Ordner im Strukturbaum ausgewählt werden, unter dem das neue Objekt angelegt werden soll. „Neu anlegen“ (aus der Symbolleiste) oder über das Kontextmenü (rechte Maustaste – „Neu anlegen“) wählen, es erscheint der Erfassungsassistent.

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Abb.: Teilstrukturbaum für Objekte - Strukturierung mit Ordnern

Damit ein neu angelegtes Objekt veröffentlicht werden kann, müssen alle Pflichtfelder ausgefüllt werden.

Sobald alle Pflichtfelder und mögliche optionalen Felder ausgefüllt sind, kann das neue Objekt mit „Abschließendes Speichern & Veröffentlichen“ (in der Symbolleiste) gemäß seiner Veröffentlichungsbreite freigegeben werden. Im Strukturbaum des InGrid Editors erscheint das Objekt anschließend als veröffentlicht in der Farbe Blau.

Pflichtfelder und optionale Felder

Je nach Auswahl der Objektklasse, werden im Inhaltsfenster des InGrid Editors unterschiedliche Felder angeboten. Die Pflichtfelder unterscheiden sich zwischen den einzelnen Objektklassen. Am umfangreichsten ist die Objektklasse „Geodatensatz“, die Klasse „Organisationseinheit“ ist dagegen am schnellsten zu befüllen.

Hinweis

Grundsätzlich wird empfohlen, nicht nur die Pflichtfelder auszufüllen, sondern auch die optionalen Felder (soweit möglich) mit Einträgen zu versehen, um einen Mehrwert zu erzielen.

Der Erfassungsassistent

Wird ein neues Objekt angelegt, öffnet sich ein Dialogfenster. Darin muss ausgewählt werden, welcher Assistent oder welcher Objekttyp verwendet werden soll.

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Abb.: Erfassungsassistent

Allgemeiner Erfassungsassistent

Sind die zu beschreibenden Informationen bereits im Internet veröffentlicht, kann der Allgemeine Erfassungsassistent genutzt werden. Die entsprechende Internetseite wird hierbei vom Semantic Network Service (SNS, Umweltbundesamt) analysiert. Soweit ausreichend Informationen auf der jeweiligen Internetseite vorhanden sind, werden die Felder Titel, Beschreibung, Schlagworte, Raum- und Zeitbezug automatisch gefüllt.

getCapabilities Assistent

Zur Erfassung von Diensten (WMS, WFS, WCS, WCTS, WMTS und CSW) kann der getCapabilities-Assistent genutzt werden. Auf Grundlage der Informationen der getCapability-URL befüllt der Assistent hierbei insbesondere die komplexen technischen Felder zur Beschreibung des Dienstes automatisch, so dass die Erfassung von OGC konformen Diensten erheblich vereinfacht wird. Die Ergebnisse der Analyse werden in das neue Metadatenobjekt übernommen. Anschließend kann das Objekt im InGrid Editor weiterbearbeitet und gespeichert werden.

Soll kein Assistent verwendet werden, wird auf der rechten Seite die erforderliche Objektklasse ausgewählt und über „Erstellen“ angelegt.

Objekte ausfüllen

Die nachfolgenden Felder der Erfassungsmaske wurden in diesem Dokument allgemein beschrieben. Spezielle und ausführliche Angaben sind unter dem Punkt „Objektklassen“ beschrieben.

Kopf der Erfassungsmaske

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Abb.: Kopf der Erfassungsmaske

Nach dem Anlegen eines neuen Objektes stehen die Eingabefelder für das neue Objekt im rechten Inhaltsfenster zur Verfügung. Im ersten Schritt sollten die Basisinformationen in der Erfassungsmaske (Screenshot) bearbeitet werden. Hier wird automatisiert der Erfasser eingetragen, der das Objekt angelegt hat. An dieser Stelle sollte jedoch die Person stehen, die für die Aktualisierung zuständig ist. In der Regel ist der Erfasser auch die fachlich Verantwortliche Person (Standardeinstellung).

Objektname

Angabe einer kurzen prägnanten Bezeichnung. Soweit ein gängiges Kürzel vorhanden ist, ist dieses Kürzel mit anzugeben. Der Eintrag in dieses Feld ist obligatorisch.

Objektklasse

Der die Objektklasse (bzw. der Objekt-Typ) richtet sich danach, welche Auswahl im Erfassungsassistenten getroffen wurde.

Beschreibung: Objektklassen

Hinweis

Ein Wechsel der Objektklasse ist an dieser Stelle nicht mehr möglich.

Verantwortlicher

Hier wird automatisiert der Erfasser eingetragen, der das Objekt angelegt hat. An dieser Stelle sollte jedoch die Person stehen, die für die Aktualisierung zuständig ist. In der Regel ist der Erfasser auch die fachlich Verantwortliche Person (Standardeinstellung).

Nach der Eingabe der Basisinformationen im Kopfbereich bietet es sich an, den Metadatensatz schon einmal zu speichern. Grundsätzlich empfiehlt es sich, beim Ausfüllen der Felder von Zeit zu Zeit die eingegebenen Daten zu sichern, um beispielsweise bei einer abgelaufenen Session, die eingegebenen Daten nicht zu verlieren. Das Zwischenspeichern ist jederzeit möglich, auch wenn noch nicht alle Pflichtfelder ausgefüllt sind.

Unter den ersten drei Feldern werden automatisiert weitere Informationen zum Objekt angezeigt.

  • Erstellt am: Erstellungsdatum

  • Geändert am: Änderungsdatum

  • Objekt-ID: Die Objekt-ID wird nach dem ersten Speichern automatisch vergeben.

  • Von: Max Mustermann (Bearbeiter)

Abschnitt Allgemeines

Identifikator des übergeordneten Metadatensatzes

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Abb.: Identifikator des übergeordneten Metadatensatzes

Für Datensätze in der obersten Ebene oder direkt unter einem Ordner, kann eine zusätzliche Referenz auf einen übergeordneten Metadatensatz vergeben werden. Dadurch ist es möglich, auch auf externe Datensätze zu verweisen.

Metadaten-Datum der veröffentlichten Version

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Abb.: Metadaten-Datum der veröffentlichten Version

Datum, zu dem der Metadatensatz veröffentlicht wurde. Dieses Datum wird immer dann aktualisiert, wenn ein Metadatensatz veröffentlicht wird und dieser sich geändert hat. Die Änderung eines Metadatensatzes wird anhand der Änderung von Inhalt und Struktur erkannt. Dazu wird ein Fingerabdruck der ISO 19139 XML Daten erstellt und gespeichert. Das Metadaten-Datum wird nur aktualisiert, wenn sich bei einer Veröffentlichung auch der Fingerabdruck ändert. Dadurch wird sichergestellt, dass das Metadaten-Datum auch nicht-inhaltliche Änderungen reflektiert, die sich z.B. durch eine Anpassung der Struktur des Metadatensatzes ergibt. Dies ist wichtig, weil nachfolgende Systeme sich auf dieses Datum beziehen, um z.B. geänderte Metadatensätze zu ermitteln.

Dateibeschreibung der Vorschaugrafik

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Abb.: Vorschaugrafik

Textliche Beschreibung des Inhalts der Grafik. Die Dateibeschreibung kann manuell geändert werden. Grafik, die die Ressource darstellt (möglichst einschließlich Legende)

Kurzbezeichnung

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Abb.: Kurzbezeichnung

Angabe einer Kurzbezeichnung für ein Objekt. (Wird insbesondere von GeoMIS.Bund unterstützt.) Bei gewünschter Mehrsprachigkeit muss dieses Feld nach dem Schema „Deutscher Text#locale-eng:English text“ gefüllt werden. Beispiel: Apfelbaum#locale-eng:apple tree

Beispiel: DTK25 digitale topographische Karte GK25 - Grundkarte

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Im Bereich „Allgemeines“ erfolgt der Eintrag von allgemeinen Informationen zum Objekt (Beschreibung, Kontaktinformation).

Beschreibung

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Abb.: Eingabefeld für die Beschreibung

In dieses Feld wird eine fachliche Inhaltsangabe eingetragen. Auf Verständlichkeit für fachfremde Dritte ist zu achten.

Adresse mit Objekt verknüpfen

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Abb.: Verknüpfung mit den Adressen

Auswahlliste Adressen

Über den Link „Adresse hinzufügen“ wird die Adressverknüpfung angelegt. Als Auswahlmöglichkeit stehen alle im Adressstrukturbaum des Metadatenkataloges eingetragenen Adressdaten zur Verfügung.

Checkboxen

Checkbox INSPIRE-relevant

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Abb.: Checkbox INSPIRE-relevant (konform, nicht konform)

Checkbox AdV kompatibel

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Abb.: Checkbox AdV kompatibel

Diese Checkboxen sind unter der Objektklasse Geodatensatz im Abschnitt Allgemeines beschrieben.

Checkbox Open Data

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Abb.: Checkbox Open Data

Diese Checkbox kennzeichnet den Metadatensatz als „Open Data“ es wird in der ISO-XML das Schlagwort „opendata“ generiert. Wenn das Bundesland der GovData-Kooperation beigetreten ist, und die DCAT-AP.de Schnittstelle des Bundeslandes im Portal GovData aktiviert ist, werden diese Metadaten in des Portal GovData (https://www.govdata.de/) übernommen. In einem weiteren Schritt werden diese Daten vom Portal data.europa.eu (https://data.europa.eu/de/trening/what-open-data) der Europäischen Kommission geharvestet (abgeerntet/abgeholt).

Nach der Aktivierung sind zusätzlich folgende Angaben verpflichtend:

  • In der (nur für Open Data) erscheinenden Tabelle „Kategorien“ muss mindestens ein Wert ausgewählt und eingetragen werden.

  • Im Abschnitt „Verweise“ muss in die Tabelle „Verweise zu“ mindestens ein Verweis vom Typ „Datendownload“ eingetragen werden.

  • Im Abschnitt „Verfügbarkeit“, in der Tabelle „Nutzungsbedingung“ muss mindestens ein Eintrag zur anzugebenden Lizenz erfolgen.

(Open Data) Kategorien

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Abb.: Auswahlfeld - Open Data Kategorien

Auswahlliste der Open Data Kategorien

Die Tabelle „Kategorien“ enthält eine Auswahlliste, die das OpenData-Objekt näher bestimmen.

Abschnitt Verschlagwortung

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Freie Schlagworte erfassen

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Abb.: Freie Schlagworte eintagen

In das Feld „Freie Schlagworte eintragen“ werden die Schlagworte eingegeben, über die das Objekt schnell gefunden werden soll. Hier sollten prägnante Begriffe verwendet werden. Dies können spezielle Fachbegriffe, Mess-Methoden, Bestandteile o.ä. sein. Die Freien Suchbegriffe sind ergänzend zu den Thesaurus-Suchbegriffen anzugeben. Wenn Sie hier einen Begriff eingeben, der im Umwelt-Thesaurus des Umweltbundesamtes enthalten ist, dann wird dieser automatisch als „UMTHES“ gekennzeichnet, ist es nicht im UMTHES enthalten, wird das Schlagwort mit „FREE“ gekennzeichnet.

Beispiel für „FREE“: DOP Sachsen-Anhalt, Befliegung

Hinweis

Einzelne Schlagworte können durch ein Leerzeichen, oder durch ein Komma getrennt, angegeben werden. Zusammengehörige Worte werden in Anführungszeichen gesetzt.

Optionale Schlagworte

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Abb.: Optionale Schlagworte erfassen

Hinweis

Die optionalen Schlagworte sind nur sichtbar, wenn der Abschnitt Verschlagwortung weiter ausgeklappt wird.

Verschlagwortungsassistent

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Abb.: Verschlagwortungsassistent

Mit STRG+Mausklick können Sie einen oder mehrere Schlagwörter markieren.

Über die Schaltfläche „>“ werden die ausgewählten Schlüsselwörter aus der „Vorschlagsliste“ in die Liste „Übernehmen“ übernommen. Durch Betätigen der Schaltfläche „>>“ können alle Begriffe mit einmal in die rechte Liste eingetragen werden.

Die Schaltfläche „<“ verschiebt die markierten Begriffe wieder aus der rechten Liste in die linke Liste. Die Schaltfläche „<<“ verschiebt alle Begriffe aus der rechten Liste auf die linke Seite.

Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Übernehmen“ werden alle Begriffe aus der Liste „Übernehmen“ dem Metadatensatz als Schlagworte hinzugefügt.

Thesaurusnavigator

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Abb.: Thesaurus-Navigator

Die Verschlagwortung über den Thesaurus-Navigator dient der themenbezogenen Suche der Objekte. Dafür müssen Schlagworte aus dem Thesaurus ausgewählt werden, die das Objekt so genau wie möglich, aber auch so allgemein wie nötig beschreiben.

Beispiel: Naturschutz, Schmetterling, Kartierung, Artenschutz

Der „Thesaurus-Navigator“ ist unterteilt in: die Suche, den Hierarchiebaum, die Ergebnisliste und die Liste der Deskriptoren.

In die Suchzeile geben Sie einen beliebigen Suchbegriff ein. Abschließend betätigen Sie den Button „In Thesaurus suchen“. Es erscheint der gewählte Suchbegriff in der Ergebnisliste. Betätigt man das blaue Symbol vor dem Suchbegriff, wechselt die Ansicht in den Hierarchiebaum (an die Stelle, an der dieser Suchbegriff eingeordnet ist).

Im Strukturbaum können weitere Suchbegriffe ausgewählt werden. Durch Betätigen des Buttons „Hinzufügen“, werden die Schlagworte in die Liste der Deskriptoren übernommen. Abschließend betätigen Sie den Button „Übernehmen“. Die gewählten Begriffe werden jetzt in die Tabelle „Optionalen Schlagworte“ eingetragen.

Abschnitt Fachbezug

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Der Abschnitt Fachbezug richtet sich nach der gewählten Objektklasse, diese sind unter dem Punkt Erfassung der Objektlassen beschrieben.

Beschreibungen der Fachbezüge zu den Objektklassen

Geodatensatz - Beschreibung von GIS-Daten, analoge Karten oder Kartenwerke.

Geodatendienst - Dienste die raumbezogenen Daten zur Verfügung stellen, insbesondere Dienste im Rahmen von INSPIRE, der GDI-DE oder der GDIs der Länder.

Anwendung - zentrale Auskunftssysteme, welche in der Regel auf eine oder mehrere Datenbanken zugreifen und diese zugänglich machen.

Datenbank - Analoge oder digitale Sammlung von Daten. Beispiele: Messdaten, statistische Erhebungen, Modelldaten, Daten zu Anlagen.

Dokument - Broschüren, Bücher, Aufsätze, Gutachten, etc. Von Interesse sind insbesondere Dokumente, welche nicht über den Buchhandel oder über Bibliotheken erhältlich sind (‚graue Literatur‘).

Projekt - Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, Projekte unter Beteiligung anderer Institutionen oder privater Unternehmen, Schutzprogramme, von besonderem Interesse sind Vorhaben/Projekte/Programme, in denen umweltrelevante Datenbestände entstehen.

Organisationseinheit - Diese Objektklasse bildet eine Ausnahme, in dieser befindet sich keinen Abschnitt Fachbezug.

Abschnitt Raumbezugssystem

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Im Abschnitt Raumbezugsystem werden Informationen über die räumliche Zuordnung des beschriebenen Datenbestands erfasst.

Geothesaurus-Raumbezug

Geothesaurus oder auch Gazetteer (Ortsverzeichnis), hier soll ein Ort oder eine Region mit Koordinaten angegeben werden.

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Abb.: Tabelle Geothesaurus-Raumbezug

Geothesaurus-Navigator

Über den Geothesaurus-Navigator kann nach den Koordinaten einer räumlichen Einheit gesucht werden.

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Abb.: Geothesaurus-Navigator

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Abb.: Tabelle Geothesaurus-Raumbezug mit Eintrag Landkreis Harz

Im Abschnitt Geothesaurus-Raumbezug wird die räumliche Ausdehnung des betreffenden Objektes angezeigt. Es wird ein Begrenzungsrechteck (Bounding Box) aus geografischen Koordinaten („Min“ und „Max“) angegeben, in dem die Ressource liegt.

Als Ausdehnung wird bei neuen Objekten automatisch standardmäßig das Bundesland Sachsen-Anhalt eingetragen. Diesen Eintrag können Sie bei Bedarf löschen (Zeile markieren, rechte Maustaste, „Zeile löschen“).

Zur Eingabe eines anderen geografischen Bereichs wählen Sie den „Geothesaurus-Navigator“. Sie öffnen ihn durch einen Klick auf den Link.

Über den Geothesaurus-Navigator kann nach den Koordinaten der räumlichen Einheit gesucht werden.

Geben Sie in das Suchfeld den geografischen Begriff (oder einen Teil des Begriffs) ein den Sie suchen. Nach dem Klicken auf die Schaltfläche „In Geo-Thesaurus suchen“ wird nach diesem Begriff im SNS (Semantic Network Service des Umweltbundesamtes) gesucht und die Ergebnisse werden unter Auswahl aufgelistet. Sie können einen oder mehrere Begriffe dieser Liste markieren und über die Schaltfläche „Übernehmen“ als Raumbezug dem Objekt hinzufügen. Neben den geografischen Begriffen werden damit automatisch auch die Koordinaten des geografischen Bereiches in das Objekt übernommen.

Hinweis

Für eine breitere Suche können Sie Wildcards (Stern+Ort) verwenden, z.B. Stern+Harz oder Stern+Talsperre.

Sollte der gewünschte geografische Begriff nicht vorhanden sein, besteht die Möglichkeit, diesen zusammen mit den Koordinaten manuell einzutragen. Wählen Sie unter der Tabelle „Freier Raumbezug“ den Link „Raumbezug hinzufügen“.

Umgerechnete Koordinaten

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Abb.: Feld Umgerechnete Koordinaten

Auswahlliste Koordinatensysteme

Umrechnung, der unter Geothesaurus-Raumbezug ausgewählten Daten, in die in der Auswahllist zur Verfügung stehenden Koordinatensysteme.

Freier Raumbezug

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Abb.: Tabelle Freier Raumbezug

Beispiel: Landschaftsschutzgebiet
LSG Aland-Elbe-Niederung (BoundingBox)
L1: 52.820884° B1: 11.600189° L2: 53.056760° B2: 12.058868°

Hinweis

Die Eingabe der Werte muss mit Komma erfolgen, sonst erscheint eine Fehlermeldung.

Informationen über die räumliche Zuordnung des im Objekt beschriebenen Datenbestandes. Es können frei wählbare Raumbezugs-Koordinaten hinzugefügt werden.

Der Wertebereich im WGS (World Geodetic System) ist folgendermaßen definiert:

Breite (Latitude): -90 bis 90
Länge (Longitude): -180 bis 180

Raumbezug hinzufügen

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Abb.: Dialogfenster Raumbezug hinzufügen

Auswahlliste Koordinatensysteme

In dem sich öffnenden Dialog können Sie einen freien Raumbezug in dem Koordinatensystem angeben, welches Sie (im Dialogfester unten) ausgewählt haben.

Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Hinzufügen“ werden die Angaben in das Feld „Freier Raumbezug“ des Objektes übernommen.

erben

Über den Link „erben“ können alle freien Raumbezüge des übergeordneten Objektes übernommen werden. Dabei werden nur neue Raumbezüge übernommen.

Amtlicher Regionalschlüssel (ARS)

In den Objektklassen Geodatensatz und Geodatendienst kann ab der InGrid-Version 6.0.0 der Regionalschlüssel erfasst werden.

Bemerkung

Der zwölfstellige Amtliche Regionalschlüssels (ARS) löst den Amtlichen Gemeindeschlüssel (AGS) ab und erweitert ihn um einen Verbandsschlüssel.

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Abb.: Feld Regionalschlüssel - 150030000000 (Stadt Magdeburg)

Tipp

Eine Suche nach Amtlichen Regionalschlüsseln ermöglicht das ARS-Tool (externer Dienst).

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Abb.: ARS-Tool - Regionalschlüssel - Stadt Magdeburg

Der ARS ist wie folgt aufgebaut:

1.–2. Stelle = Kennzahl des Bundeslandes
3. Stelle = Kennzahl des Regierungsbezirks; wenn nicht vorhanden: 0
4.–5. Stelle = Kennzahl des Landkreises oder der kreisfreien Stadt
6.–9. Stelle = Verbandsschlüssel
10.–12. Stelle = Gemeindekennzahl

Test

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Abb.: ARS-Tool - Regionalschlüssel

Beispiel: Mit der Angabe des zwölfstelligen ARS 081150045045 kann die Stadt Sindelfingen eindeutig adressiert werden:

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Abb.: ARS-Tool - ARS 081150045045 Stadt Sindelfingen

Werden nicht alle zwölf Stellen des ARS angegeben, sondern nur ein Prefix des ARS, so können statt einer spezifischen Gemeinde auch darüberliegende Kreise, Regierungsbezirke oder Bundesländer abgebildet werden. Wird ein solcher Prefix eines ARS angegeben, schließt dieser alle sich darin befindlichen Gliederungen mit ein.

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Abb.: ARS-Tool - ARS 081 Regierungsbezirk Stuttgart

Beispiel: Der ARS 081 steht für den Regierungsbezirk Stuttgart und schließt den darunterliegenden Stadtkreis Stuttgart (08111) sowie weitere Landkreise, Städte und Gemeinden, wie z.B. die Stadt Böblingen (ARS: 081150003003), im Regierungsbezirk mit ein.

Eine Einschränkung auf konkrete Verwaltungsebenen ist durch das Auffüllen des ARS auf zwölf Stellen mit Nullen möglich.

Beispiel: Der Schlüssel 081150000000 referenziert explizit nur den Kreis Böblingen, nicht jedoch beispielsweise die Stadt Leonberg (ARS: 081150028028), die im Kreis Böblingen liegt.

Berenzungspolygon als WKT

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Abb.: Feld Berenzungspolygon als WKT

Obwohl das ISO-Element Polygon heißt, können in diesem Feld auch andere Geometrietypen angegeben werden. Genauer gesagt, werden diese WKT-Klassen unterstützt:

POINT: Ein einziger Punkt
Beispiel: POINT(10 10)
MULTIPOINT: Eine Punktsammlung
Beispiel: MULTIPOINT((0 0), (10 10), (1.3 9.5))
LINESTRING: Eine einzige Linie
Beispiel: LINESTRING(10 10, 20 20, 10 40)
MULTILINE: Eine Liniensammlung
Beispiel: MULTILINE((10 10, 20 20, 10 40), (5.1 9.3, 3.6 -1.8), (0 0, 1 0, 1 1, 0 1))
POLYGON: Ein einziges Polygon
Beispiel: POLYGON((0 0, 0 10, 10 10, 10 0, 0 0), (5 5, 5 7, 7 7, 7 5, 5 5))
MULTIPOLYGON: Eine Sammlung der Polygone
Beispiel: MULTIPOLYGON(((0 0, 0 10, 10 10, 10 0, 0 0),(5 5, 5 7, 7 7, 7 5, 5 5)), (15 20, 25 30, 33 25, 15 20)))
GEOMETRYCOLLECTION: Eine Sammlung von o.g. Geometrien
Beispiel: GEOMETRYCOLLECTION(POINT(10 10), LINESTRING(10 10, 20 20, 10 40), POLYGON((0 0, 0 10, 10 10, 10 0, 0 0)))

Hinweis

Die Koordinaten müssen zwingend im WGS84 Koordinatenreferenzsystem angegeben werden.

Raumbezugssystem

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Abb.: Feld Raumbezugssystem

Auswahlliste der Raumbezugssysteme

Über ein Dropdownmenü erfolgt an dieser Stelle die Auswahl des Raumbezugssystems, welches in der Ressource verwendet wurde.

Beispiel: EPSG:4326 / WGS 84 / geographisch

Bemerkung

Die Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) hat 1991 die Einführung des ETRS89 als Bezugssystem Lage und 1995 die Einführung von UTM als ebenes Koordinatensystem für ETRS89 beschlossen. Dies geschieht im Einklang mit den Empfehlungen der EU zur Realisierung eines europaweiten Raumbezuges und somit zur Schaffung einer einheitlichen Basis für die zukunftsfähige Geodateninfrastruktur in Europa.

Höhe

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Abb.: Feld Höhe

Minimum / Maximum

Angabe der Werte für die Höhe über einem Punkt (siehe Pegel) eingegeben. Ist eine vertikale Ausdehnung vorhanden, so kann für das Maximum ein größerer Wert eingegeben werden. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist die Eingabe eines Minimalwerts ausreichend, dieser Wert wird dann automatisch ebenso für den Maximalwert übernommen.

Beispiel: Minimum 100, Maximum 110

Maßeinheit

Angabe der Maßeinheit, in der die Höhe gemessen wird.

Beispiel: Fuss, Kilometer, Meter, Zoll

Vertikaldatum

Angabe des Referenzpegels, zu dem die Höhe relativ gemessen wird. In Deutschland ist dies i.A. der Pegel Amsterdam.

Beispiel: Pegel Amsterdam

Auswahlliste Vertikaldatum

Erläuterungen

Zusätzliche Angaben zum Raumbezug.

Beispiel: Die Koordinaten für die Fachliche Gebietseinheit sind ungefähre Angaben.

Abschnitt Zeitbezug

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Wichtig

Unter Zeitbezug werden Zeitpunkte, Zeiträume, Zeitspannen, Perioden oder Intervalle der zu beschreibenden Daten (Ressourcen) eingetragen. Diese Angaben sind bei der Recherche nach Metadaten wichtig, um die gesuchten Daten (Ressourcen) zeitlich eingrenzen zukönnen.

Zeitbezug der Ressource

Mit Ressource ist das eigentliche Objekt gemeint, welches mit Metadaten beschrieben wird.

Mit „Zeitbezug der Ressource“ sind die Datumsangaben gemeint, die sich auf das beschriebene Objekt beziehen.

Den Recherchierenden soll mit diesen Angaben die Aktualität der beschriebenen Daten mitgeteilt werden.

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Abb.: Tabelle Zeitbezug der Ressource

Erläuterungen

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Abb.: Textfeld für Erläuterungen

Hier können z.B. die Angaben der Periodizität eingeschränkt, weitere Zeitangaben gemacht oder Unregelmäßigkeiten erklärt werden. Im Zusammenhang mit dem Eintrag im Feld Periodizität können hier Abstände, Perioden und Intervalle eingetragen werden, die sich nicht aus dem Zusammenhang der anderen Felder des Zeitbezuges erklären, z.B. Jahreszeiten, Dekaden, Tageszeiten.

Beispiel: Die Messungen erfolgten nur am Tag.

Durch die Ressource abgedeckte Zeitspanne

Mit Ressource ist das eigentliche Objekt gemeint, welches mit Metadaten beschrieben wird.

Mit „Durch die Ressource abgedeckte Zeitspanne“ sind die Datumsangaben (Zeiträume) gemeint, die sich auf das beschriebene Objekt beziehen.

Den Recherchierenden soll mit diesen Angaben der Zeitraum für eine Datenerhebung / einer Datenerfassung, einer Projektlaufzeit mitgeteilt werden.

Zeitbezug des Dateninhalts

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Abb.: Angabe von Zeitpunkten, Zeiträumen / Zeitspannen

Es soll die Zeitspanne oder der Zeitpunkt der Erhebung der eigentlichen Daten eingetragen werden. Ein Zeitpunkt wird mit „am“ im Auswahlmenü angegeben. Die Zeitspanne kann auf unterschiedliche Weise ausgedrückt werden.

Beispiele: Zeitraum einer Erhebung von Messdaten, Entwicklungszeitraum einer Anwendung, Laufzeit eines Projektes, Laufzeit einer Studie, Zeitraum für die Erstellung einer Basiskarte, Zeitraum einer Befliegung

Zur Auswahl stehen:

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Abb.: Tabelle für die Angaben von Zeitspannen

Spalte: Auswahl 2

Angabe im Editor

Ausgabe im Portal

bis: unbekannter Zeitpunkt

seit tt.mm.jjjj, gegenwärtige Aktualität unklar

bis: Zeitpunkt des Abrufs

seit tt.mm.jjjj, gegenwärtig aktuell

Periodizität

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Abb.: Feld Priodizität

Auswahlliste der Priodizität

Ist die Auswahl oder die Angabe des Zeitzyklus der Datenerhebung. Der Eintrag muss aus der Auswahlliste erfolgen, die über den Pfeil am Ende des Feldes geöffnet wird.

Status

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Abb.: Feld Status

Auswahlliste Status

Der Status beschreibt den Bearbeitungsstand eines Projektes oder einer der Messung etc. Diese können sich in unterschiedlichen Stadien befinden, d.h. Projekte, Programme oder Messungen können in Planung sein, derzeit durchgeführt werden oder schon abgeschlossen sein.

Im Intervall

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Abb.: Feld Im Intervall

Auswahlliste - Im Intervall

Mit Intervall wird der zeitliche Abstand (Frequenz) der Datenerhebung angegeben. Erfolgt die Datenerhebung kontinuierlich oder periodisch (siehe Feld Periodizität), so wird diese Angabe hier präzisiert. Es stehen Felder für den freien Eintrag einer Ziffer und eine Auswahlliste zur Verfügung, die zeitliche Intervalle vorgibt. Der Eintrag von „10“ und „Tage“ bedeutet, dass die beschriebenen Daten alle 10 Tage aktualisiert werden.

Abschnitt Zusatzinformation

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Der Abschnitt Zusatzinformation enthält Angaben von allgemeinen Informationen wie Sprache und Veröffentlichungsbreite des Metadatensatzes.

Sprache des Metadatensatzes

Es erfolgt die Angabe der Sprache des Metadatensatzes, als Standard ist Deutsch voreingestellt.

Veröffentlichung

Das Feld Veröffentlichung gibt an, welche Veröffentlichungsmöglichkeiten für das Objekt freigegeben sind. Die Liste der Möglichkeiten ist nach Freigabestufen hierarchisch geordnet. Wird einem Objekt eine niedrigere Freigabestufe zugeordnet (z.B. von Internet auf Intranet), werden automatisch auch alle untergeordneten Objekte dieser Stufe zugeordnet. Soll einem Objekt eine höhere Freigabestufe zugeordnet werden als die des übergeordneten Objektes, wird die Zuordnung verweigert. Wird einem Objekt eine höhere Freigabestufe zugeordnet (z.B. von amtsintern auf Intranet), kann auch allen untergeordneten Objekten die höhere Freigabestufe zugeordnet werden.

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Abb.: Auswahlfelder - Sprache des Metadatensatzes und Veröffentlichung

Die Einstellung haben folgende Bedeutung:

  • Internet: Das Objekt darf auf allen Ebenen veröffentlicht werden.

  • Intranet: Das Objekt darf nur im Intranet veröffentlicht werden, aber nicht im Internet.

  • amtsintern: Das Objekt ist nur im internen Strukturbaum des Metadatenkataloges sichtbar. Es ist nicht für das Internet oder dem Intranet freigegeben.

Hinweis

Die Option Intranet wird für Sachsen-Anhalt nicht verwendet, da das System im Internet bereitgestellt wird.

Sprache der Ressource

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Abb.: Auswahlfeld - Sprache der Ressource

Es erfolgt die Angabe der Sprache des beschriebenen Datensatzes, als Standard ist Deutsch voreingestellt.

XML-Export-Kriterium

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Abb.: Auswahlfeld - XML-Export-Kriterium

Eintrag eines Selektionskriteriums zur Steuerung des Exports der Daten. Um eine Teilmenge von Objekten exportieren zu können, kann in diesem Feld ein diese Teilmenge identifizierendes Schlagwort eingegeben werden. In der Exportfunktion kann dann eines der Schlagworte aus diesem Feld angegeben werden und alle Objekte exportiert werden, für die in diesem Feld das entsprechende Schlagwort vergeben wurde. Die Eingabe mehrerer Schlagworte ist möglich. Die Schlagworte können frei eingegeben werden. Zur Verhinderung von Schreibfehlern sollte jedoch der Eintrag aus der Auswahlliste vorgezogen werden.

Weitere Rechtliche Grundlagen

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Abb.: Auswahlfeld - weitere rechtliche Grundlagen

Angabe der rechtlichen Grundlage, die die Erhebung der beschriebenen Daten veranlasst hat. Hier können Kürzel von Gesetzen, Erlassen, Verordnungen usw. eingetragen werden, in denen z. B. die Methode oder die Form der Erhebung der im Objekt beschriebenen Daten festgelegt oder beschrieben wird. Es ist bei Bedarf der Eintrag mehrerer Angaben möglich.

Herstellungszweck

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Abb.: Textfeld - Herstellungszweck

Zusammenfassung, für welchen Zweck oder mit welcher Absicht die Ressource erstellt wurde. Bei gewünschter Mehrsprachigkeit muss dieses Feld nach dem Schema „Deutscher Text#locale-eng:English text“ gefüllt werden. Beispiel: Apfelbaum#locale-eng:apple tree

Eignung/Nutzung

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Abb.: Beispiel - Präsentation des Raumordnungsprogramms auf Basis der topografischen Kartenwerke

Spezifische Nutzung: kurze Beschreibung zur Verwendung der Ressource. Angaben über die Verwendungsmöglichkeiten, die diese Daten in Verbindung mit weiteren Informationen erfüllen können.

Abschnitt Verfügbarkeit

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Im Abschnitt Verfügbarkeit wird angegeben, ob die zu beschreibenden Daten einer Zugriffsbeschränkung unterliegen und welche Nutzungsbedingungen für diese Daten gelten.

Zugriffsbeschränkungen

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Abb.: Auswahlfeld - Zugriffsbeschränkungen

Auswahlliste der Zugriffsbeschränkungen

Im Feld Zugriffsbeschränkungen kann aus einer Auswahlliste ein Grund angegeben werden, warum die Daten einer Einschränkung unterliegen. Trifft keiner dieser Gründe zu, ist der Eintrag „Es gelten keine Beschränkungen“ anzugeben.

Hinweis

Für INSPIRE-Daten ist dieses Feld ein Pflichtfeld.

Nutzungsbedingungen

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Abb.: Beispiel - Nutzungsbed.: Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 / Quellvermerk: © GeoBasis-DE / BKG (Jahr des letzten Datenbezugs)

Auswahlliste der Nutzungsbedingungen

Nutzungsbedingungen sind ein einseitig vorformulierter Vertrag, mit dem der Anbieter (der Datenbereitsteller) die Nutzer der Daten über ihre Rechte und Pflichten informiert. In der Tabellenspalte Nutzungsbedingungen ist eine Auswahlliste mit Lizenzen hinterlegt, diese beschreiben vordefinierte Nutzungsbedingungen. Weiterhin besteht die Möglichkeit Nutzungsbedingungen per Freitext in die Zeile einzutragen oder auf Nutzungsbedingungen zu verweisen.

Quellenvermerk

In dieser Tabellenspalte wird das Copyright des Datenbreitstellers angegeben und die Angabe für das Jahr des Datenbezugs.

Beispiel: © GeoBasis-DE / BKG (Jahr des letzten Datenbezugs)

Anwendungseinschränkungen

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Abb.: Beispiel - Nicht für Navigationszwecke geeignet oder Registrierung erforderlich

Das Feld Anwendungseinschränkungen dient der Beschreibung, welche Einschränkung oder Eignung auf die Ressourcen oder Metadaten zutreffen (ISO: useLimitation).

Datenformat

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Abb.: Beispiel - TIFF / Version: 6.0 / Kompression: LZW / Spezifikation: WCS

Angabe des Formats der Daten in DV-technischer Hinsicht, in welchem diese verfügbar sind. Das Format wird durch 4 unterschiedliche Eingaben spezifiziert. Wenn die erste Spalte befüllt wird, müssen auch die anderen Eintragungen vorgenommen werden.

  • Name: Angabe des Formatnamens, wie z.B. „Date“

  • Version: Version der verfügbaren Daten (z.B. „Version 8“ oder „Version vom 26.02.2020“)

  • Kompressionstechnik: Kompression, in welcher die Daten geliefert werden (z.B. „WinZip“, „keine“)

  • Bildpunkttiefe: BitsPerSample

Hinweis

Bei der Auswahl des INSPIRE-Datenformates GML muss die Version eingetragen werden.

Medienoptionen

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Abb.: Beispiel - CD-ROM / 700 MB / Explorer Z:/Bereich_51/Metainformation/2020-02-26_Hilfetexte.doc

Angabe, auf welchen Medien die Daten zur Verfügung gestellt werden können. Hier können elektronische Datenträger als auch Medien in Papierform angegeben werden, auf denen die im Objekt beschriebenen Daten dem Nutzer zur Verfügung stehen. Es können mehrere Medien eingetragen werden. Medium: Angabe der Medien, auf denen der Datensatz bereitgestellt werden kann (ISO-Auswahlliste) Datenvolumen: Umfang des Datenvolumens in MB (Fließkommazahl) Speicherort: Ort der Datenspeicherung im Intranet/Internet, Angabe als Verweis.

Auswahlliste Medium

Bestellinformation

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Abb.: Beispiel - Die Lieferzeit beträgt 3 Wochen

Angabe von generellen Informationen wie Bedingungen oder Konditionen zur Bestellung.

Abschnitt Verweise

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Im Abschnitt Verweise können Verlinkungen zu anderen Objekten innerhalb des Kataloges angelegt, oder es können Verweise mit URLs angelegt werden. Bereits angelegte Verweise lassen sich erneut bearbeiten.

Verweise zu

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Abb.: Tabelle - Verweise zu …

Es besteht die Möglichkeit, Verweise von einem Objekt zu einem anderen Objekt oder zu einer Internetadresse (URL) zu erstellen. In dieser Tabelle werden alle Verweise zusammenfassend aufgeführt, welche im aktuellen Objekt angelegt wurden. Über dem Link „Verweis anlegen“ öffnet sich ein Dialog, mit dem weitere Einzelheiten zu den Verweisen eingesehen und editiert werden können. Es ist möglich, weitere Verweise über das Dialogfenster „Verweis bearbeiten“ hinzuzufügen (siehe 2. Verweise anlegen).

Hinweis

Wenn Open Data ausgewählt ist, muss mindestens ein Verweis vom Typ „Datendownload“ vorhanden sein, bevor das Objekt veröffentlicht werden kann!

Verweise von

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Abb.: Tabelle - Verweise von …

In Tabelle „Verweise von“ werden alle Verweise von denjenigen Objekten aufgeführt, welche auf das aktuelle Objekt verweisen.

Das Editieren oder Hinzufügen ist an dieser Stelle nicht möglich. Sollen die Verweise gelöscht oder ergänzt werden, so muss zu dem entsprechenden Objekt gewechselt werden. Beim Löschen können Sie in der Tabelle „Verweise von“ einfach auf den Namen des entsprechenden Objektes klicken. Der InGrid-Editor wechselt dann automatisch in das ausgewählte Objekt. Im Abschnitt „Verweise“, Tabelle „Verweis zu“ kann jetzt der Verweis gelöscht bzw. ein neuer Verweis angelegt werden.

Verweise anlegen

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Abb.: Tabelle - Verweise zu …

Im Abschnitt „Verweise“ besteht die Möglichkeit, Verweise von einem MDK-Objekt auf ein anderes MDK-Objekt oder zu einer Internetadresse (URL) zu erstellen. Alle eingegebenen Verweise werden in der Tabelle „Verweise zu“ aufgelistet.

Über den Link „Verweis anlegen“ öffnet sich ein Dialogfenster. Es gibt zwei mögliche Verweisziele:

  • Verweisziel Objekt: Querverweise zwischen Objekten innerhalb des MDK

  • Verweisziel URL: Verweis auf Informationen im Internet

Verweistyp

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Abb.: Dialogfenster - Verweis bearbeiten - Verweistyp

Angabe des fachlichen Bezuges, der zwischen dem aktuellen Objekt und dem Verweisobjekt besteht. Wird das Dialogfenster im Abschnitt Verweise geöffnet, so kann über das Dropdown-Menü (ausklappbar über den Pfeil an der rechten Seite des Feldes) aus einer Auswahlliste ein Eintrag gewählt werden. Es sind dann auch freie Einträge für den Verweistyp möglich.

Wurde der Dialog von einem Feld in einer anderen Rubrik (z.B. Objektklasse Anwendung, Rubrik Fachbezug, Feld: Basisdaten, Verweise) geöffnet, so wird automatisch der betreffende Feldname eingetragen und angezeigt.

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Abb.: Erfassungsmaske - Eingabefelder mit Verweisen

Auswahlliste der Verweistypen

Beispiel: Objektklasse Datenbank / Verweistyp: Methode / Datengrundlage

Die angebotenen Eintragungen der Dropdown-Liste hängen von dem gewählten Objekttyp ab. Es kann daher auch vorkommen, dass weniger Listeneinträge im Dropdown-Menü angezeigt werden.

Verweisziel: „Objekt“

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Abb.: Verweisziel Objekt

Über dieses Verweisziel werden Querverweise zwischen den Objekten des MDK definiert. Das Dialogfenster zeigt die entsprechenden Eingabefelder an.

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Abb.: Verweisziel: Objekt

Objekt auswählen

Über „Objekt auswählen“ öffnet sich der Objektstrukturbaum, aus dem das Zielobjekt auszuwählen ist. Ist das Objekt markiert, zu dem ein Verweis erstellt werden soll, kann der Eintrag durch einen Klick auf den Button „Zuweisen“ übernommen werden. Die Pflichtangaben „Objektname“ und „Objektklasse“ werden automatisch mit den entsprechenden Daten des ausgewählten Objekts gefüllt.

Erläuterung

Hier können weitergehende Informationen zu dem Objekt eingegeben werden. Es können auch Erläuterungen zu der Beziehung zwischen den beschriebenen Daten des aktuellen Objektes und den Daten des Verweis-Objektes gegeben werden.

Hinzufügen

Sind alle Pflichtfelder und die gewünschten optionalen Felder gefüllt, kann der Verweis mit der Schaltfläche „Hinzufügen“ in der Tabelle angelegt werden.

Verweisziel „URL“

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Abb.: Verweisziel: URL

Soll auf eine Internetseite oder eine externe Datenquelle im Internet verwiesen werden, so ist das Verweisziel „URL“ auszuwählen. Das Dialogfenster zeigt die entsprechenden Eingabefelder an.

Die Auswahl erfolgt wie im Abschnitt „Verweistyp“ beschrieben.

Weitere Pflichtfelder sind die „Bezeichnung des Verweises“ sowie „Internet-Adresse (URL)“.

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Abb.: Verweis bearbeiten

Bezeichnung des Verweises

Im Feld „Bezeichnung des Verweises“ soll eine möglichst aussagekräftige Bezeichnung für den Verweis angegeben werden, beispielsweise kann der dementsprechende Name der Webseite eingetragen werden. Die Eintragungen, die Sie hier angeben, erscheinen im Portal als Link. Klickt der Nutzer auf diesen Link, kommt er auf die Internetseite, die in dem Feld „Internet-Adresse (URL)“ angegeben wurde.

Internet-Adresse (URL)

Im Feld „Internet-Adresse (URL)“ wird die URL der Internetseite eingetragen, auf die verwiesen werden soll. Wichtig ist, die vollständige Internetadresse anzugeben, beginnend mit „https://“.

Dateiformat

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Abb.: Beispiel - Dateiformat für die Objektklasse Datensatz

Es sind verschiedene Dateiformat-Einträge möglich, die angezeigten Dateiformate richten sich nach der gewählten Objektklasse.

Auswahlliste der Dateiformate

metaver_ige/ige_auswahllisten/auswahlliste_verweise_dateiformate.html metaver_igeige_auswahllisten/auswahlliste_verweise_dateiformate.html

URL-Typ

Bei URL-Verweisen für ein Objekt wird unterschieden ob diese URL für das Internet oder für das Intranet gilt.

Sollte die URL (noch) nicht bekannt sein, weil erst noch der entsprechende Dienst erstellt werden muss, für den Dienst soll aber bereits ein Metadatensatz angelegt werden („Henne-Ei-Problem“), dann bitte wie folgt verfahren:

Auf diese Weise kann der Metadatensatz abschließend gespeichert werden. Sobald der Dienst zur Verfügung steht, wird die richtige Download-URL im Metadatensatz eingetragen und die Veröffentlichungsbreite auf „Internet“ gesetzt. Durch einen Klick auf die Schaltfläche „Hinzufügen“ wird der Internet-Verweis in die Tabelle aufgenommen.

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Abb.: Tabelle Verweise zu

In der Tabelle „Verweise zu“ werden in der ersten Spalte durch entsprechende Symbole die Verweisziele und in der letzten Spalte die ausgewählten Verweistypen dargestellt.

Filter für Verweistypen

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Abb.: Tabelle Verweise - Filter

Es besteht die Möglichkeit die Verweistypen zu filtern. Die Einträge für die Filterfunktion können über ein Dropdown-Menu geöffnet und ausgewählt werden. Es werden dann nur Verweise eines bestimmten Typs gelistet: z.B. nur Verweise vom Typ „unspezifischer Verweis“.

Zeile löschen / bearbeiten

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Abb.: Tabelle Verweise - Zeile löschen / bearbeiten

Möchten Sie einen bestehenden Verweis löschen oder ändern, so klicken Sie bitte in der Tabelle mit der rechten Maustaste auf den Verweis, der geändert oder gelöscht werden soll. Es öffnet sich eine Liste zur Auswahl des passenden Befehls.

Mit „Zeile löschen“ wird der ausgewählte Verweis sofort gelöscht. Der Befehl „Zeile bearbeiten“ öffnet wieder das bekannte Dialogfenster mit den Einzelheiten zum Verweis. Hier können Sie die Änderungen vornehmen und mit „Hinzufügen“ den Vorgang abschließen.

Hinweis: Es erfolgt keine Sicherheitsabfrage, ob der Verweis wirklich gelöscht werden soll!

Verweise erben

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Abb.: Tabelle Verweise - erben

Über den Link „erben“ können die Inhalte der Tabelle „Verweise zu“ vom übergeordneten Objekt übernommen werden.

Verweis zu

Es gibt die Möglichkeit, Verweise von einem Objekt zu einem anderen Objekt oder zu einer Internetadresse (URL) zu erstellen. In dieser Tabelle werden alle Verweise zusammenfassend aufgeführt, welche im aktuellen Objekt angelegt wurden. Über dem Link „Verweise anlegen/bearbeiten“ öffnet sich ein Dialog, mit dem weitere Einzelheiten zu den Verweisen eingesehen und editiert werden können. Es ist ferner möglich, weitere Verweise über diesen Dialog hinzuzufügen. Wenn Open-Data ausgewählt ist, muss mindestens ein Verweis vom Typ „Datendownload“ vorhanden sein, bevor das Objekt veröffentlicht werden kann!

Verweis von

In dieser Tabelle werden alle Verweise von denjenigen Objekten aufgeführt, welche auf das aktuelle Objekt verweisen. Das Editieren oder Hinzufügen ist nicht möglich. Sollen die Verweise geändert oder ergänzt werden, so muss zu dem entsprechenden Objekt gewechselt werden.