Erfassung von Objekten
Erst die Adresse anlegen!
Soll ein neues Objekt angelegt werden, empfiehlt es sich zunächst zu prüfen, ob die Adresse, auf die in einem neuen Objekt verwiesen werden soll, bereits im Metadatenkatalog (MDK) angelegt ist. Ist dies nicht der Fall, sollte zunächst die neue Adresse und anschließend erst das neue Objekt erstellt werden. Grund hierfür ist, dass die Adressverweise im Objekt nicht frei eingegeben werden können, sondern aus den bereits bestehenden Adresseinträgen ausgewählt werden. Existiert die gewünschte Adresse noch nicht, so ist der betreffende Adress-Eintrag nicht auswählbar. Der Bearbeiter muss in diesem Fall das neu angelegte Objekt zunächst zwischenspeichern und erst einmal die Adresse im Adress-Strukurbaum anlegen. Diesen Umweg erspart man sich, wenn immer als erstes die Adressen angelegt werden und anschließend die Objekte.
Aufbau des Strukturbaumes
Die Metadatenkatalog-Objekte werden im Objekt-Strukturbaum des InGrid Editors verwaltet. Für eine effiziente Verwaltung der Objekte können, wie bei den Adressen, hierarchische Strukturen mit Ordnern aufgebaut werden.
Neues Objekt anlegen
Zum Anlegen eines neuen Objektes muss zunächst der Ordner im Strukturbaum ausgewählt werden, unter dem das neue Objekt angelegt werden soll. „Neu anlegen“ (aus der Symbolleiste) oder über das Kontextmenü (rechte Maustaste – „Neu anlegen“) wählen, es erscheint der Erfassungsassistent.
Abb.: Teilstrukturbaum für Objekte - Strukturierung mit Ordnern
Damit ein neu angelegtes Objekt veröffentlicht werden kann, müssen alle Pflichtfelder ausgefüllt werden.
Sobald alle Pflichtfelder und mögliche optionalen Felder ausgefüllt sind, kann das neue Objekt mit „Abschließendes Speichern & Veröffentlichen“ (in der Symbolleiste) gemäß seiner Veröffentlichungsbreite freigegeben werden. Im Strukturbaum des InGrid Editors erscheint das Objekt anschließend als veröffentlicht in der Farbe Blau.
Pflichtfelder und optionale Felder
Je nach Auswahl der Objektklasse, werden im Inhaltsfenster des InGrid Editors unterschiedliche Felder angeboten. Die Pflichtfelder unterscheiden sich zwischen den einzelnen Objektklassen. Am umfangreichsten ist die Objektklasse „Geodatensatz“, die Klasse „Organisationseinheit“ ist dagegen am schnellsten zu befüllen.
Hinweis
Grundsätzlich wird empfohlen, nicht nur die Pflichtfelder auszufüllen, sondern auch die optionalen Felder (soweit möglich) mit Einträgen zu versehen, um einen Mehrwert zu erzielen.
Der Erfassungsassistent
Wird ein neues Objekt angelegt, öffnet sich ein Dialogfenster. Darin muss ausgewählt werden, welcher Assistent oder welcher Objekttyp verwendet werden soll.
Abb.: Erfassungsassistent
Allgemeiner Erfassungsassistent
Sind die zu beschreibenden Informationen bereits im Internet veröffentlicht, kann der Allgemeine Erfassungsassistent genutzt werden. Die entsprechende Internetseite wird hierbei vom Semantic Network Service (SNS, Umweltbundesamt) analysiert. Soweit ausreichend Informationen auf der jeweiligen Internetseite vorhanden sind, werden die Felder Titel, Beschreibung, Schlagworte, Raum- und Zeitbezug automatisch gefüllt.
getCapabilities Assistent
Zur Erfassung von Diensten (WMS, WFS, WCS, WCTS, WMTS und CSW) kann der getCapabilities-Assistent genutzt werden. Auf Grundlage der Informationen der getCapability-URL befüllt der Assistent hierbei insbesondere die komplexen technischen Felder zur Beschreibung des Dienstes automatisch, so dass die Erfassung von OGC konformen Diensten erheblich vereinfacht wird. Die Ergebnisse der Analyse werden in das neue Metadatenobjekt übernommen. Anschließend kann das Objekt im InGrid Editor weiterbearbeitet und gespeichert werden.
Soll kein Assistent verwendet werden, wird auf der rechten Seite die erforderliche Objektklasse ausgewählt und über „Erstellen“ angelegt.
Objekte ausfüllen
Die nachfolgenden Felder der Erfassungsmaske wurden in diesem Dokument allgemein beschrieben. Spezielle und ausführliche Angaben sind unter dem Punkt „Objektklassen“ beschrieben.
Kopf der Erfassungsmaske
Abb.: Kopf der Erfassungsmaske
Nach dem Anlegen eines neuen Objektes stehen die Eingabefelder für das neue Objekt im rechten Inhaltsfenster zur Verfügung. Im ersten Schritt sollten die Basisinformationen in der Erfassungsmaske (Screenshot) bearbeitet werden. Hier wird automatisiert der Erfasser eingetragen, der das Objekt angelegt hat. An dieser Stelle sollte jedoch die Person stehen, die für die Aktualisierung zuständig ist. In der Regel ist der Erfasser auch die fachlich Verantwortliche Person (Standardeinstellung).
Objektname
Angabe einer kurzen prägnanten Bezeichnung. Soweit ein gängiges Kürzel vorhanden ist, ist dieses Kürzel mit anzugeben. Der Eintrag in dieses Feld ist obligatorisch.
Objektklasse
Der die Objektklasse (bzw. der Objekt-Typ) richtet sich danach, welche Auswahl im Erfassungsassistenten getroffen wurde.
Beschreibung: Objektklassen
Hinweis
Ein Wechsel der Objektklasse ist an dieser Stelle nicht mehr möglich.
Verantwortlicher
Hier wird automatisiert der Erfasser eingetragen, der das Objekt angelegt hat. An dieser Stelle sollte jedoch die Person stehen, die für die Aktualisierung zuständig ist. In der Regel ist der Erfasser auch die fachlich Verantwortliche Person (Standardeinstellung).
Nach der Eingabe der Basisinformationen im Kopfbereich bietet es sich an, den Metadatensatz schon einmal zu speichern. Grundsätzlich empfiehlt es sich, beim Ausfüllen der Felder von Zeit zu Zeit die eingegebenen Daten zu sichern, um beispielsweise bei einer abgelaufenen Session, die eingegebenen Daten nicht zu verlieren. Das Zwischenspeichern ist jederzeit möglich, auch wenn noch nicht alle Pflichtfelder ausgefüllt sind.
Unter den ersten drei Feldern werden automatisiert weitere Informationen zum Objekt angezeigt.
Erstellt am: Erstellungsdatum
Geändert am: Änderungsdatum
Objekt-ID: Die Objekt-ID wird nach dem ersten Speichern automatisch vergeben.
Von: Max Mustermann (Bearbeiter)
Abschnitt Allgemeines
Identifikator des übergeordneten Metadatensatzes
Abb.: Identifikator des übergeordneten Metadatensatzes
Für Datensätze in der obersten Ebene oder direkt unter einem Ordner, kann eine zusätzliche Referenz auf einen übergeordneten Metadatensatz vergeben werden. Dadurch ist es möglich, auch auf externe Datensätze zu verweisen.
Metadaten-Datum der veröffentlichten Version
Abb.: Metadaten-Datum der veröffentlichten Version
Datum, zu dem der Metadatensatz veröffentlicht wurde. Dieses Datum wird immer dann aktualisiert, wenn ein Metadatensatz veröffentlicht wird und dieser sich geändert hat. Die Änderung eines Metadatensatzes wird anhand der Änderung von Inhalt und Struktur erkannt. Dazu wird ein Fingerabdruck der ISO 19139 XML Daten erstellt und gespeichert. Das Metadaten-Datum wird nur aktualisiert, wenn sich bei einer Veröffentlichung auch der Fingerabdruck ändert. Dadurch wird sichergestellt, dass das Metadaten-Datum auch nicht-inhaltliche Änderungen reflektiert, die sich z.B. durch eine Anpassung der Struktur des Metadatensatzes ergibt. Dies ist wichtig, weil nachfolgende Systeme sich auf dieses Datum beziehen, um z.B. geänderte Metadatensätze zu ermitteln.
Dateibeschreibung der Vorschaugrafik
Abb.: Vorschaugrafik
Textliche Beschreibung des Inhalts der Grafik. Die Dateibeschreibung kann manuell geändert werden. Grafik, die die Ressource darstellt (möglichst einschließlich Legende)
Kurzbezeichnung
Abb.: Kurzbezeichnung
Angabe einer Kurzbezeichnung für ein Objekt. (Wird insbesondere von GeoMIS.Bund unterstützt.) Bei gewünschter Mehrsprachigkeit muss dieses Feld nach dem Schema „Deutscher Text#locale-eng:English text“ gefüllt werden. Beispiel: Apfelbaum#locale-eng:apple tree
Beispiel: DTK25 digitale topographische Karte GK25 - Grundkarte
Im Bereich „Allgemeines“ erfolgt der Eintrag von allgemeinen Informationen zum Objekt (Beschreibung, Kontaktinformation).
Beschreibung
Abb.: Eingabefeld für die Beschreibung
In dieses Feld wird eine fachliche Inhaltsangabe eingetragen. Auf Verständlichkeit für fachfremde Dritte ist zu achten.
Adresse mit Objekt verknüpfen
Abb.: Verknüpfung mit den Adressen
Über den Link „Adresse hinzufügen“ wird die Adressverknüpfung angelegt. Als Auswahlmöglichkeit stehen alle im Adressstrukturbaum des Metadatenkataloges eingetragenen Adressdaten zur Verfügung.
Checkboxen
Checkbox INSPIRE-relevant
Abb.: Checkbox INSPIRE-relevant (konform, nicht konform)
Checkbox AdV kompatibel
Abb.: Checkbox AdV kompatibel
Diese Checkboxen sind unter der Objektklasse Geodatensatz im Abschnitt Allgemeines beschrieben.
Checkbox Open Data
Abb.: Checkbox Open Data
Diese Checkbox kennzeichnet den Metadatensatz als „Open Data“ es wird in der ISO-XML das Schlagwort „opendata“ generiert. Wenn das Bundesland der GovData-Kooperation beigetreten ist, und die DCAT-AP.de Schnittstelle des Bundeslandes im Portal GovData aktiviert ist, werden diese Metadaten in des Portal GovData (https://www.govdata.de/) übernommen. In einem weiteren Schritt werden diese Daten vom Portal data.europa.eu (https://data.europa.eu/de/trening/what-open-data) der Europäischen Kommission geharvestet (abgeerntet/abgeholt).
Nach der Aktivierung sind zusätzlich folgende Angaben verpflichtend:
In der (nur für Open Data) erscheinenden Tabelle „Kategorien“ muss mindestens ein Wert ausgewählt und eingetragen werden.
Im Abschnitt „Verweise“ muss in die Tabelle „Verweise zu“ mindestens ein Verweis vom Typ „Datendownload“ eingetragen werden.
Im Abschnitt „Verfügbarkeit“, in der Tabelle „Nutzungsbedingung“ muss mindestens ein Eintrag zur anzugebenden Lizenz erfolgen.
(Open Data) Kategorien
Abb.: Auswahlfeld - Open Data Kategorien
Auswahlliste der Open Data Kategorien
Die Tabelle „Kategorien“ enthält eine Auswahlliste, die das OpenData-Objekt näher bestimmen.
Abschnitt Verschlagwortung
Freie Schlagworte erfassen
Abb.: Freie Schlagworte eintagen
In das Feld „Freie Schlagworte eintragen“ werden die Schlagworte eingegeben, über die das Objekt schnell gefunden werden soll. Hier sollten prägnante Begriffe verwendet werden. Dies können spezielle Fachbegriffe, Mess-Methoden, Bestandteile o.ä. sein. Die Freien Suchbegriffe sind ergänzend zu den Thesaurus-Suchbegriffen anzugeben. Wenn Sie hier einen Begriff eingeben, der im Umwelt-Thesaurus des Umweltbundesamtes enthalten ist, dann wird dieser automatisch als „UMTHES“ gekennzeichnet, ist es nicht im UMTHES enthalten, wird das Schlagwort mit „FREE“ gekennzeichnet.
Beispiel für „FREE“: DOP Sachsen-Anhalt, Befliegung
Hinweis
Einzelne Schlagworte können durch ein Leerzeichen, oder durch ein Komma getrennt, angegeben werden. Zusammengehörige Worte werden in Anführungszeichen gesetzt.
Optionale Schlagworte
Abb.: Optionale Schlagworte erfassen
Hinweis
Die optionalen Schlagworte sind nur sichtbar, wenn der Abschnitt Verschlagwortung weiter ausgeklappt wird.
Verschlagwortungsassistent
Abb.: Verschlagwortungsassistent
Mit STRG+Mausklick können Sie einen oder mehrere Schlagwörter markieren.
Über die Schaltfläche „>“ werden die ausgewählten Schlüsselwörter aus der „Vorschlagsliste“ in die Liste „Übernehmen“ übernommen. Durch Betätigen der Schaltfläche „>>“ können alle Begriffe mit einmal in die rechte Liste eingetragen werden.
Die Schaltfläche „<“ verschiebt die markierten Begriffe wieder aus der rechten Liste in die linke Liste. Die Schaltfläche „<<“ verschiebt alle Begriffe aus der rechten Liste auf die linke Seite.
Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Übernehmen“ werden alle Begriffe aus der Liste „Übernehmen“ dem Metadatensatz als Schlagworte hinzugefügt.
Abschnitt Fachbezug
Der Abschnitt Fachbezug richtet sich nach der gewählten Objektklasse, diese sind unter dem Punkt Erfassung der Objektlassen beschrieben.
Beschreibungen der Fachbezüge zu den Objektklassen
Geodatensatz - Beschreibung von GIS-Daten, analoge Karten oder Kartenwerke.
Geodatendienst - Dienste die raumbezogenen Daten zur Verfügung stellen, insbesondere Dienste im Rahmen von INSPIRE, der GDI-DE oder der GDIs der Länder.
Anwendung - zentrale Auskunftssysteme, welche in der Regel auf eine oder mehrere Datenbanken zugreifen und diese zugänglich machen.
Datenbank - Analoge oder digitale Sammlung von Daten. Beispiele: Messdaten, statistische Erhebungen, Modelldaten, Daten zu Anlagen.
Dokument - Broschüren, Bücher, Aufsätze, Gutachten, etc. Von Interesse sind insbesondere Dokumente, welche nicht über den Buchhandel oder über Bibliotheken erhältlich sind (‚graue Literatur‘).
Projekt - Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, Projekte unter Beteiligung anderer Institutionen oder privater Unternehmen, Schutzprogramme, von besonderem Interesse sind Vorhaben/Projekte/Programme, in denen umweltrelevante Datenbestände entstehen.
Organisationseinheit - Diese Objektklasse bildet eine Ausnahme, in dieser befindet sich keinen Abschnitt Fachbezug.
Abschnitt Raumbezugssystem
Im Abschnitt Raumbezugsystem werden Informationen über die räumliche Zuordnung des beschriebenen Datenbestands erfasst.
Geothesaurus-Raumbezug
Geothesaurus oder auch Gazetteer (Ortsverzeichnis), hier soll ein Ort oder eine Region mit Koordinaten angegeben werden.
Abb.: Tabelle Geothesaurus-Raumbezug
Freier Raumbezug
Abb.: Tabelle Freier Raumbezug
Hinweis
Die Eingabe der Werte muss mit Komma erfolgen, sonst erscheint eine Fehlermeldung.
Informationen über die räumliche Zuordnung des im Objekt beschriebenen Datenbestandes. Es können frei wählbare Raumbezugs-Koordinaten hinzugefügt werden.
Der Wertebereich im WGS (World Geodetic System) ist folgendermaßen definiert:
Raumbezug hinzufügen
Abb.: Dialogfenster Raumbezug hinzufügen
Auswahlliste Koordinatensysteme
In dem sich öffnenden Dialog können Sie einen freien Raumbezug in dem Koordinatensystem angeben, welches Sie (im Dialogfester unten) ausgewählt haben.
Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Hinzufügen“ werden die Angaben in das Feld „Freier Raumbezug“ des Objektes übernommen.
erben
Über den Link „erben“ können alle freien Raumbezüge des übergeordneten Objektes übernommen werden. Dabei werden nur neue Raumbezüge übernommen.
Amtlicher Regionalschlüssel (ARS)
In den Objektklassen Geodatensatz und Geodatendienst kann ab der InGrid-Version 6.0.0 der Regionalschlüssel erfasst werden.
Bemerkung
Der zwölfstellige Amtliche Regionalschlüssels (ARS) löst den Amtlichen Gemeindeschlüssel (AGS) ab und erweitert ihn um einen Verbandsschlüssel.
Abb.: Feld Regionalschlüssel - 150030000000 (Stadt Magdeburg)
Tipp
Eine Suche nach Amtlichen Regionalschlüsseln ermöglicht das ARS-Tool (externer Dienst).
Abb.: ARS-Tool - Regionalschlüssel - Stadt Magdeburg
Der ARS ist wie folgt aufgebaut:
Test
Abb.: ARS-Tool - Regionalschlüssel
Beispiel: Mit der Angabe des zwölfstelligen ARS 081150045045 kann die Stadt Sindelfingen eindeutig adressiert werden:
Abb.: ARS-Tool - ARS 081150045045 Stadt Sindelfingen
Werden nicht alle zwölf Stellen des ARS angegeben, sondern nur ein Prefix des ARS, so können statt einer spezifischen Gemeinde auch darüberliegende Kreise, Regierungsbezirke oder Bundesländer abgebildet werden. Wird ein solcher Prefix eines ARS angegeben, schließt dieser alle sich darin befindlichen Gliederungen mit ein.
Abb.: ARS-Tool - ARS 081 Regierungsbezirk Stuttgart
Beispiel: Der ARS 081 steht für den Regierungsbezirk Stuttgart und schließt den darunterliegenden Stadtkreis Stuttgart (08111) sowie weitere Landkreise, Städte und Gemeinden, wie z.B. die Stadt Böblingen (ARS: 081150003003), im Regierungsbezirk mit ein.
Eine Einschränkung auf konkrete Verwaltungsebenen ist durch das Auffüllen des ARS auf zwölf Stellen mit Nullen möglich.
Beispiel: Der Schlüssel 081150000000 referenziert explizit nur den Kreis Böblingen, nicht jedoch beispielsweise die Stadt Leonberg (ARS: 081150028028), die im Kreis Böblingen liegt.
Berenzungspolygon als WKT
Abb.: Feld Berenzungspolygon als WKT
Obwohl das ISO-Element Polygon heißt, können in diesem Feld auch andere Geometrietypen angegeben werden. Genauer gesagt, werden diese WKT-Klassen unterstützt:
Hinweis
Die Koordinaten müssen zwingend im WGS84 Koordinatenreferenzsystem angegeben werden.
Raumbezugssystem
Abb.: Feld Raumbezugssystem
Auswahlliste der Raumbezugssysteme
Über ein Dropdownmenü erfolgt an dieser Stelle die Auswahl des Raumbezugssystems, welches in der Ressource verwendet wurde.
Beispiel: EPSG:4326 / WGS 84 / geographisch
Bemerkung
Die Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) hat 1991 die Einführung des ETRS89 als Bezugssystem Lage und 1995 die Einführung von UTM als ebenes Koordinatensystem für ETRS89 beschlossen. Dies geschieht im Einklang mit den Empfehlungen der EU zur Realisierung eines europaweiten Raumbezuges und somit zur Schaffung einer einheitlichen Basis für die zukunftsfähige Geodateninfrastruktur in Europa.
Höhe
Abb.: Feld Höhe
Minimum / Maximum
Angabe der Werte für die Höhe über einem Punkt (siehe Pegel) eingegeben. Ist eine vertikale Ausdehnung vorhanden, so kann für das Maximum ein größerer Wert eingegeben werden. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist die Eingabe eines Minimalwerts ausreichend, dieser Wert wird dann automatisch ebenso für den Maximalwert übernommen.
Beispiel: Minimum 100, Maximum 110
Maßeinheit
Angabe der Maßeinheit, in der die Höhe gemessen wird.
Beispiel: Fuss, Kilometer, Meter, Zoll
Vertikaldatum
Angabe des Referenzpegels, zu dem die Höhe relativ gemessen wird. In Deutschland ist dies i.A. der Pegel Amsterdam.
Beispiel: Pegel Amsterdam
Erläuterungen
Zusätzliche Angaben zum Raumbezug.
Beispiel: Die Koordinaten für die Fachliche Gebietseinheit sind ungefähre Angaben.
Abschnitt Zeitbezug
Wichtig
Unter Zeitbezug werden Zeitpunkte, Zeiträume, Zeitspannen, Perioden oder Intervalle der zu beschreibenden Daten (Ressourcen) eingetragen. Diese Angaben sind bei der Recherche nach Metadaten wichtig, um die gesuchten Daten (Ressourcen) zeitlich eingrenzen zukönnen.
Zeitbezug der Ressource
Mit Ressource ist das eigentliche Objekt gemeint, welches mit Metadaten beschrieben wird.
Mit „Zeitbezug der Ressource“ sind die Datumsangaben gemeint, die sich auf das beschriebene Objekt beziehen.
Den Recherchierenden soll mit diesen Angaben die Aktualität der beschriebenen Daten mitgeteilt werden.
Abb.: Tabelle Zeitbezug der Ressource
Erläuterungen
Abb.: Textfeld für Erläuterungen
Hier können z.B. die Angaben der Periodizität eingeschränkt, weitere Zeitangaben gemacht oder Unregelmäßigkeiten erklärt werden. Im Zusammenhang mit dem Eintrag im Feld Periodizität können hier Abstände, Perioden und Intervalle eingetragen werden, die sich nicht aus dem Zusammenhang der anderen Felder des Zeitbezuges erklären, z.B. Jahreszeiten, Dekaden, Tageszeiten.
Beispiel: Die Messungen erfolgten nur am Tag.
Durch die Ressource abgedeckte Zeitspanne
Mit Ressource ist das eigentliche Objekt gemeint, welches mit Metadaten beschrieben wird.
Mit „Durch die Ressource abgedeckte Zeitspanne“ sind die Datumsangaben (Zeiträume) gemeint, die sich auf das beschriebene Objekt beziehen.
Den Recherchierenden soll mit diesen Angaben der Zeitraum für eine Datenerhebung / einer Datenerfassung, einer Projektlaufzeit mitgeteilt werden.
Zeitbezug des Dateninhalts
Abb.: Angabe von Zeitpunkten, Zeiträumen / Zeitspannen
Es soll die Zeitspanne oder der Zeitpunkt der Erhebung der eigentlichen Daten eingetragen werden. Ein Zeitpunkt wird mit „am“ im Auswahlmenü angegeben. Die Zeitspanne kann auf unterschiedliche Weise ausgedrückt werden.
Beispiele: Zeitraum einer Erhebung von Messdaten, Entwicklungszeitraum einer Anwendung, Laufzeit eines Projektes, Laufzeit einer Studie, Zeitraum für die Erstellung einer Basiskarte, Zeitraum einer Befliegung
Zur Auswahl stehen:
Abb.: Tabelle für die Angaben von Zeitspannen
Spalte: Auswahl 2
Angabe im Editor |
Ausgabe im Portal |
bis: unbekannter Zeitpunkt |
seit tt.mm.jjjj, gegenwärtige Aktualität unklar |
bis: Zeitpunkt des Abrufs |
seit tt.mm.jjjj, gegenwärtig aktuell |
Periodizität
Abb.: Feld Priodizität
Ist die Auswahl oder die Angabe des Zeitzyklus der Datenerhebung. Der Eintrag muss aus der Auswahlliste erfolgen, die über den Pfeil am Ende des Feldes geöffnet wird.
Status
Abb.: Feld Status
Der Status beschreibt den Bearbeitungsstand eines Projektes oder einer der Messung etc. Diese können sich in unterschiedlichen Stadien befinden, d.h. Projekte, Programme oder Messungen können in Planung sein, derzeit durchgeführt werden oder schon abgeschlossen sein.
Im Intervall
Abb.: Feld Im Intervall
Mit Intervall wird der zeitliche Abstand (Frequenz) der Datenerhebung angegeben. Erfolgt die Datenerhebung kontinuierlich oder periodisch (siehe Feld Periodizität), so wird diese Angabe hier präzisiert. Es stehen Felder für den freien Eintrag einer Ziffer und eine Auswahlliste zur Verfügung, die zeitliche Intervalle vorgibt. Der Eintrag von „10“ und „Tage“ bedeutet, dass die beschriebenen Daten alle 10 Tage aktualisiert werden.
Abschnitt Zusatzinformation
Der Abschnitt Zusatzinformation enthält Angaben von allgemeinen Informationen wie Sprache und Veröffentlichungsbreite des Metadatensatzes.
Sprache des Metadatensatzes
Es erfolgt die Angabe der Sprache des Metadatensatzes, als Standard ist Deutsch voreingestellt.
Veröffentlichung
Das Feld Veröffentlichung gibt an, welche Veröffentlichungsmöglichkeiten für das Objekt freigegeben sind. Die Liste der Möglichkeiten ist nach Freigabestufen hierarchisch geordnet. Wird einem Objekt eine niedrigere Freigabestufe zugeordnet (z.B. von Internet auf Intranet), werden automatisch auch alle untergeordneten Objekte dieser Stufe zugeordnet. Soll einem Objekt eine höhere Freigabestufe zugeordnet werden als die des übergeordneten Objektes, wird die Zuordnung verweigert. Wird einem Objekt eine höhere Freigabestufe zugeordnet (z.B. von amtsintern auf Intranet), kann auch allen untergeordneten Objekten die höhere Freigabestufe zugeordnet werden.
Abb.: Auswahlfelder - Sprache des Metadatensatzes und Veröffentlichung
Die Einstellung haben folgende Bedeutung:
Internet: Das Objekt darf auf allen Ebenen veröffentlicht werden.
Intranet: Das Objekt darf nur im Intranet veröffentlicht werden, aber nicht im Internet.
amtsintern: Das Objekt ist nur im internen Strukturbaum des Metadatenkataloges sichtbar. Es ist nicht für das Internet oder dem Intranet freigegeben.
Hinweis
Die Option Intranet wird für Sachsen-Anhalt nicht verwendet, da das System im Internet bereitgestellt wird.
Sprache der Ressource
Abb.: Auswahlfeld - Sprache der Ressource
Es erfolgt die Angabe der Sprache des beschriebenen Datensatzes, als Standard ist Deutsch voreingestellt.
XML-Export-Kriterium
Abb.: Auswahlfeld - XML-Export-Kriterium
Eintrag eines Selektionskriteriums zur Steuerung des Exports der Daten. Um eine Teilmenge von Objekten exportieren zu können, kann in diesem Feld ein diese Teilmenge identifizierendes Schlagwort eingegeben werden. In der Exportfunktion kann dann eines der Schlagworte aus diesem Feld angegeben werden und alle Objekte exportiert werden, für die in diesem Feld das entsprechende Schlagwort vergeben wurde. Die Eingabe mehrerer Schlagworte ist möglich. Die Schlagworte können frei eingegeben werden. Zur Verhinderung von Schreibfehlern sollte jedoch der Eintrag aus der Auswahlliste vorgezogen werden.
Weitere Rechtliche Grundlagen
Abb.: Auswahlfeld - weitere rechtliche Grundlagen
Angabe der rechtlichen Grundlage, die die Erhebung der beschriebenen Daten veranlasst hat. Hier können Kürzel von Gesetzen, Erlassen, Verordnungen usw. eingetragen werden, in denen z. B. die Methode oder die Form der Erhebung der im Objekt beschriebenen Daten festgelegt oder beschrieben wird. Es ist bei Bedarf der Eintrag mehrerer Angaben möglich.
Herstellungszweck
Abb.: Textfeld - Herstellungszweck
Zusammenfassung, für welchen Zweck oder mit welcher Absicht die Ressource erstellt wurde. Bei gewünschter Mehrsprachigkeit muss dieses Feld nach dem Schema „Deutscher Text#locale-eng:English text“ gefüllt werden. Beispiel: Apfelbaum#locale-eng:apple tree
Eignung/Nutzung
Abb.: Beispiel - Präsentation des Raumordnungsprogramms auf Basis der topografischen Kartenwerke
Spezifische Nutzung: kurze Beschreibung zur Verwendung der Ressource. Angaben über die Verwendungsmöglichkeiten, die diese Daten in Verbindung mit weiteren Informationen erfüllen können.
Abschnitt Verfügbarkeit
Im Abschnitt Verfügbarkeit wird angegeben, ob die zu beschreibenden Daten einer Zugriffsbeschränkung unterliegen und welche Nutzungsbedingungen für diese Daten gelten.
Zugriffsbeschränkungen
Abb.: Auswahlfeld - Zugriffsbeschränkungen
Auswahlliste der Zugriffsbeschränkungen
Im Feld Zugriffsbeschränkungen kann aus einer Auswahlliste ein Grund angegeben werden, warum die Daten einer Einschränkung unterliegen. Trifft keiner dieser Gründe zu, ist der Eintrag „Es gelten keine Beschränkungen“ anzugeben.
Hinweis
Für INSPIRE-Daten ist dieses Feld ein Pflichtfeld.
Nutzungsbedingungen
Abb.: Beispiel - Nutzungsbed.: Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 / Quellvermerk: © GeoBasis-DE / BKG (Jahr des letzten Datenbezugs)
Auswahlliste der Nutzungsbedingungen
Nutzungsbedingungen sind ein einseitig vorformulierter Vertrag, mit dem der Anbieter (der Datenbereitsteller) die Nutzer der Daten über ihre Rechte und Pflichten informiert. In der Tabellenspalte Nutzungsbedingungen ist eine Auswahlliste mit Lizenzen hinterlegt, diese beschreiben vordefinierte Nutzungsbedingungen. Weiterhin besteht die Möglichkeit Nutzungsbedingungen per Freitext in die Zeile einzutragen oder auf Nutzungsbedingungen zu verweisen.
Quellenvermerk
In dieser Tabellenspalte wird das Copyright des Datenbreitstellers angegeben und die Angabe für das Jahr des Datenbezugs.
Beispiel: © GeoBasis-DE / BKG (Jahr des letzten Datenbezugs)
Anwendungseinschränkungen
Abb.: Beispiel - Nicht für Navigationszwecke geeignet oder Registrierung erforderlich
Das Feld Anwendungseinschränkungen dient der Beschreibung, welche Einschränkung oder Eignung auf die Ressourcen oder Metadaten zutreffen (ISO: useLimitation).
Datenformat
Abb.: Beispiel - TIFF / Version: 6.0 / Kompression: LZW / Spezifikation: WCS
Angabe des Formats der Daten in DV-technischer Hinsicht, in welchem diese verfügbar sind. Das Format wird durch 4 unterschiedliche Eingaben spezifiziert. Wenn die erste Spalte befüllt wird, müssen auch die anderen Eintragungen vorgenommen werden.
Name: Angabe des Formatnamens, wie z.B. „Date“
Version: Version der verfügbaren Daten (z.B. „Version 8“ oder „Version vom 26.02.2020“)
Kompressionstechnik: Kompression, in welcher die Daten geliefert werden (z.B. „WinZip“, „keine“)
Bildpunkttiefe: BitsPerSample
Hinweis
Bei der Auswahl des INSPIRE-Datenformates GML muss die Version eingetragen werden.
Medienoptionen
Abb.: Beispiel - CD-ROM / 700 MB / Explorer Z:/Bereich_51/Metainformation/2020-02-26_Hilfetexte.doc
Angabe, auf welchen Medien die Daten zur Verfügung gestellt werden können. Hier können elektronische Datenträger als auch Medien in Papierform angegeben werden, auf denen die im Objekt beschriebenen Daten dem Nutzer zur Verfügung stehen. Es können mehrere Medien eingetragen werden. Medium: Angabe der Medien, auf denen der Datensatz bereitgestellt werden kann (ISO-Auswahlliste) Datenvolumen: Umfang des Datenvolumens in MB (Fließkommazahl) Speicherort: Ort der Datenspeicherung im Intranet/Internet, Angabe als Verweis.
Bestellinformation
Abb.: Beispiel - Die Lieferzeit beträgt 3 Wochen
Angabe von generellen Informationen wie Bedingungen oder Konditionen zur Bestellung.
Abschnitt Verweise
Im Abschnitt Verweise können Verlinkungen zu anderen Objekten innerhalb des Kataloges angelegt, oder es können Verweise mit URLs angelegt werden. Bereits angelegte Verweise lassen sich erneut bearbeiten.
Verweise zu
Abb.: Tabelle - Verweise zu …
Es besteht die Möglichkeit, Verweise von einem Objekt zu einem anderen Objekt oder zu einer Internetadresse (URL) zu erstellen. In dieser Tabelle werden alle Verweise zusammenfassend aufgeführt, welche im aktuellen Objekt angelegt wurden. Über dem Link „Verweis anlegen“ öffnet sich ein Dialog, mit dem weitere Einzelheiten zu den Verweisen eingesehen und editiert werden können. Es ist möglich, weitere Verweise über das Dialogfenster „Verweis bearbeiten“ hinzuzufügen (siehe 2. Verweise anlegen).
Hinweis
Wenn Open Data ausgewählt ist, muss mindestens ein Verweis vom Typ „Datendownload“ vorhanden sein, bevor das Objekt veröffentlicht werden kann!
Verweise von
Abb.: Tabelle - Verweise von …
In Tabelle „Verweise von“ werden alle Verweise von denjenigen Objekten aufgeführt, welche auf das aktuelle Objekt verweisen.
Das Editieren oder Hinzufügen ist an dieser Stelle nicht möglich. Sollen die Verweise gelöscht oder ergänzt werden, so muss zu dem entsprechenden Objekt gewechselt werden. Beim Löschen können Sie in der Tabelle „Verweise von“ einfach auf den Namen des entsprechenden Objektes klicken. Der InGrid-Editor wechselt dann automatisch in das ausgewählte Objekt. Im Abschnitt „Verweise“, Tabelle „Verweis zu“ kann jetzt der Verweis gelöscht bzw. ein neuer Verweis angelegt werden.
Verweise anlegen
Abb.: Tabelle - Verweise zu …
Im Abschnitt „Verweise“ besteht die Möglichkeit, Verweise von einem MDK-Objekt auf ein anderes MDK-Objekt oder zu einer Internetadresse (URL) zu erstellen. Alle eingegebenen Verweise werden in der Tabelle „Verweise zu“ aufgelistet.
Über den Link „Verweis anlegen“ öffnet sich ein Dialogfenster. Es gibt zwei mögliche Verweisziele:
Verweisziel Objekt: Querverweise zwischen Objekten innerhalb des MDK
Verweisziel URL: Verweis auf Informationen im Internet
Verweistyp
Abb.: Dialogfenster - Verweis bearbeiten - Verweistyp
Angabe des fachlichen Bezuges, der zwischen dem aktuellen Objekt und dem Verweisobjekt besteht. Wird das Dialogfenster im Abschnitt Verweise geöffnet, so kann über das Dropdown-Menü (ausklappbar über den Pfeil an der rechten Seite des Feldes) aus einer Auswahlliste ein Eintrag gewählt werden. Es sind dann auch freie Einträge für den Verweistyp möglich.
Wurde der Dialog von einem Feld in einer anderen Rubrik (z.B. Objektklasse Anwendung, Rubrik Fachbezug, Feld: Basisdaten, Verweise) geöffnet, so wird automatisch der betreffende Feldname eingetragen und angezeigt.
Abb.: Erfassungsmaske - Eingabefelder mit Verweisen
Beispiel: Objektklasse Datenbank / Verweistyp: Methode / Datengrundlage
Die angebotenen Eintragungen der Dropdown-Liste hängen von dem gewählten Objekttyp ab. Es kann daher auch vorkommen, dass weniger Listeneinträge im Dropdown-Menü angezeigt werden.
Verweisziel: „Objekt“
Abb.: Verweisziel Objekt
Über dieses Verweisziel werden Querverweise zwischen den Objekten des MDK definiert. Das Dialogfenster zeigt die entsprechenden Eingabefelder an.
Abb.: Verweisziel: Objekt
Objekt auswählen
Über „Objekt auswählen“ öffnet sich der Objektstrukturbaum, aus dem das Zielobjekt auszuwählen ist. Ist das Objekt markiert, zu dem ein Verweis erstellt werden soll, kann der Eintrag durch einen Klick auf den Button „Zuweisen“ übernommen werden. Die Pflichtangaben „Objektname“ und „Objektklasse“ werden automatisch mit den entsprechenden Daten des ausgewählten Objekts gefüllt.
Erläuterung
Hier können weitergehende Informationen zu dem Objekt eingegeben werden. Es können auch Erläuterungen zu der Beziehung zwischen den beschriebenen Daten des aktuellen Objektes und den Daten des Verweis-Objektes gegeben werden.
Hinzufügen
Sind alle Pflichtfelder und die gewünschten optionalen Felder gefüllt, kann der Verweis mit der Schaltfläche „Hinzufügen“ in der Tabelle angelegt werden.
Verweisziel „URL“
Abb.: Verweisziel: URL
Soll auf eine Internetseite oder eine externe Datenquelle im Internet verwiesen werden, so ist das Verweisziel „URL“ auszuwählen. Das Dialogfenster zeigt die entsprechenden Eingabefelder an.
Die Auswahl erfolgt wie im Abschnitt „Verweistyp“ beschrieben.
Weitere Pflichtfelder sind die „Bezeichnung des Verweises“ sowie „Internet-Adresse (URL)“.
Abb.: Verweis bearbeiten
Bezeichnung des Verweises
Im Feld „Bezeichnung des Verweises“ soll eine möglichst aussagekräftige Bezeichnung für den Verweis angegeben werden, beispielsweise kann der dementsprechende Name der Webseite eingetragen werden. Die Eintragungen, die Sie hier angeben, erscheinen im Portal als Link. Klickt der Nutzer auf diesen Link, kommt er auf die Internetseite, die in dem Feld „Internet-Adresse (URL)“ angegeben wurde.
Internet-Adresse (URL)
Im Feld „Internet-Adresse (URL)“ wird die URL der Internetseite eingetragen, auf die verwiesen werden soll. Wichtig ist, die vollständige Internetadresse anzugeben, beginnend mit „https://“.
Dateiformat
Abb.: Beispiel - Dateiformat für die Objektklasse Datensatz
Es sind verschiedene Dateiformat-Einträge möglich, die angezeigten Dateiformate richten sich nach der gewählten Objektklasse.
metaver_ige/ige_auswahllisten/auswahlliste_verweise_dateiformate.html metaver_igeige_auswahllisten/auswahlliste_verweise_dateiformate.html
URL-Typ
Bei URL-Verweisen für ein Objekt wird unterschieden ob diese URL für das Internet oder für das Intranet gilt.
Sollte die URL (noch) nicht bekannt sein, weil erst noch der entsprechende Dienst erstellt werden muss, für den Dienst soll aber bereits ein Metadatensatz angelegt werden („Henne-Ei-Problem“), dann bitte wie folgt verfahren:
Für den Downloadverweis folgende Dummy-Download-Ressource eintragen: - https://metaver-bedienungsanleitung.readthedocs.io/de/latest/metaver_ige/ige_erfassung/ige_download/ige_download-dummy.html
die Veröffentlichungsbreite auf „amtsintern“ ändern
Auf diese Weise kann der Metadatensatz abschließend gespeichert werden. Sobald der Dienst zur Verfügung steht, wird die richtige Download-URL im Metadatensatz eingetragen und die Veröffentlichungsbreite auf „Internet“ gesetzt. Durch einen Klick auf die Schaltfläche „Hinzufügen“ wird der Internet-Verweis in die Tabelle aufgenommen.
Abb.: Tabelle Verweise zu
In der Tabelle „Verweise zu“ werden in der ersten Spalte durch entsprechende Symbole die Verweisziele und in der letzten Spalte die ausgewählten Verweistypen dargestellt.
Filter für Verweistypen
Abb.: Tabelle Verweise - Filter
Es besteht die Möglichkeit die Verweistypen zu filtern. Die Einträge für die Filterfunktion können über ein Dropdown-Menu geöffnet und ausgewählt werden. Es werden dann nur Verweise eines bestimmten Typs gelistet: z.B. nur Verweise vom Typ „unspezifischer Verweis“.
Zeile löschen / bearbeiten
Abb.: Tabelle Verweise - Zeile löschen / bearbeiten
Möchten Sie einen bestehenden Verweis löschen oder ändern, so klicken Sie bitte in der Tabelle mit der rechten Maustaste auf den Verweis, der geändert oder gelöscht werden soll. Es öffnet sich eine Liste zur Auswahl des passenden Befehls.
Mit „Zeile löschen“ wird der ausgewählte Verweis sofort gelöscht. Der Befehl „Zeile bearbeiten“ öffnet wieder das bekannte Dialogfenster mit den Einzelheiten zum Verweis. Hier können Sie die Änderungen vornehmen und mit „Hinzufügen“ den Vorgang abschließen.
Hinweis: Es erfolgt keine Sicherheitsabfrage, ob der Verweis wirklich gelöscht werden soll!
Verweise erben
Abb.: Tabelle Verweise - erben
Über den Link „erben“ können die Inhalte der Tabelle „Verweise zu“ vom übergeordneten Objekt übernommen werden.
Verweis zu
Es gibt die Möglichkeit, Verweise von einem Objekt zu einem anderen Objekt oder zu einer Internetadresse (URL) zu erstellen. In dieser Tabelle werden alle Verweise zusammenfassend aufgeführt, welche im aktuellen Objekt angelegt wurden. Über dem Link „Verweise anlegen/bearbeiten“ öffnet sich ein Dialog, mit dem weitere Einzelheiten zu den Verweisen eingesehen und editiert werden können. Es ist ferner möglich, weitere Verweise über diesen Dialog hinzuzufügen. Wenn Open-Data ausgewählt ist, muss mindestens ein Verweis vom Typ „Datendownload“ vorhanden sein, bevor das Objekt veröffentlicht werden kann!
Verweis von
In dieser Tabelle werden alle Verweise von denjenigen Objekten aufgeführt, welche auf das aktuelle Objekt verweisen. Das Editieren oder Hinzufügen ist nicht möglich. Sollen die Verweise geändert oder ergänzt werden, so muss zu dem entsprechenden Objekt gewechselt werden.